Reggio Pädagogik

Die Reggio-Pädagogik ist ein reformpädagogischer Ansatz, der in der Stadt Reggio Emilia,
situiert in der norditalienischen Region Emilia Romagna, nach dem 2. Weltkrieg entstanden ist.

Die besondere Qualität der Pädagogik in Reggio Emilia löst Begeisterung und Faszination aus!
Ihre intensive Dokumentationspraxis frühkindlicher Entwicklungs- und Lernprozesse ausgehend vom Bild des „reichen“ Kindes, das von Geburt an kreative Potenziale besitzt, hat die Reggio-Pädagogik
zu einer bedeutsamen Elementarpädagogik gemacht.

Die Wanderausstellung “Wenn das Auge über die Mauer springt” (erstmals 1981 im “Moderna Museet” von Stockholm/Schweden), später umbenannt in die „Hundert Sprachen hat das Kind“ (1984, Berlin/Deutschland) hat im deutschsprachigen Raum einen Reggio-Boom ausgelöst und war ein wichtiger Schritt zur weltweiten Anerkennung und internationaler Interesse dieser innovativen, kindorientierten Pädagogik.

Aus aller Welt besuchen interessierte Menschen aus Pädagogik, Kunst, Kultur, Wissenschaft und Politik die kommunalen Einrichtungen in Reggio Emilia/Italien, um sich selbst von der Bildungsphilosophie inspirieren und überzeugen zu lassen.

Neue erziehungs- und bildungswissenschaftliche sowie entwicklungspsychologische und sozialtheoretische Erkenntnisse unterstreichen die Aktualität und Modernität der Reggio-Pädagogik!

Die Reggio-Pädagogik ist ein sehr zeitgemäßer und entwicklungsadäquater Ansatz und eine reformpädagogischer Ansatz, den man kennen lernen muss!

 

Die Qualität institutioneller Pädagogik wird in
entscheidendem Maße von den Kompetenzen
des erzieherischen Personals bestimmt.
(Carla Rinaldi)